AUS DER PRESSE
Täglich aktualisierten
Pressespiegel zu den Themen Flucht, Asyl, Menschenrechtsverletzungen bietet
borderline-europe
Menschenrechte ohne Grenzen an.
Kaum politisches Asyl für Homosexuelle - Schutz
unter Vorbehalt (taz
28.03.12)
Homosexuelle erhalten in der EU nur selten politisches Asyl. Die Studie „Fleeing
Homophobia“ zeigt,
dass die Anträge nach klischeehaften Maßstäben beurteilt
werden.
Wo
man mit Menschen umgeht wie mit Apfelsinenkisten
(05.05.12)
Das
in der EU geltende Flüchtlingsrecht verursacht weiterhin unermessliches Leid,
obwohl selbst Gerichte es unmenschlich finden
Asyl-Prozess - Leider ganz legal eingereist (taz 21.03.12)
Eine
iranische Menschenrechtlerin kämpft um Asylanerkennung nach zehn Jahren in
Hamburg.
Bundesamt sieht keine "beachtliche" Verfolgungswahrscheinlichkeit.
Europas
Flüchtlingspolitik - EU-Sieben jagen jetzt Illegale (taz
08.03.)
Gegen die illegale Zuwanderung schließen sich sieben Staaten aus der EU
zusammen.
Sie wollen eine knallharte Flüchtlingspolitik und kritisieren
Griechenland.
Flüchtlingshilfe auf hoher See
(ND 07.03.)
Aktivisten planen, zum Schutz von Migranten selbst mit Booten auf dem
Mittelmeer zu kreuzen
Verstoß gegen Menschenrechte - Italien darf Bootsflüchtlinge
nicht zurückschicken (Süddeutsche
23.02.12)
Sie dachten schon, sie hätten es geschafft: 200 Flüchtlinge versuchten,
mit dem Boot von Libyen nach Italien überzusetzen.
Doch die Küstenwache brachte
die Menschen kurzerhand zurück ins Land Gaddafis. Zu Unrecht, wie jetzt der ein
Gericht in Straßburg entschieden hat.
Auch auf See dürfe es keine Abschiebungen
ohne Einzelfallprüfung geben - schon gar nicht in ein unsicheres Herkunftsland.
Nichts verbrochen, trotzdem im Knast (taz, 20.02.)
Sie
tragen Gefangenenkleidung, haben nur wenige Stunden Hofgang, kaum Besuch - wer
abgeschoben werden soll,
wird in Deutschland oft wie ein Straftäter behandelt.
Das ist rechtswidrig.
Minderjährige
Asylbewerber in der EU - Deutschland blockiert besseren Schutz
(taz 14.02.12)
Die Bundesregierung
verweigert minderjährigen Asylbewerbern grundlegende Schutzrechte.
So sollen
Jugendliche über 16 Jahre keinen Rechtsbeistand bekommen.
Flüchtlinge aus Afrika - Tod auf hoher See
(taz 01.02.2012)
1.500 Flüchtlinge ertranken im vergangenen Jahr auf dem Weg von Afrika nach Europa.
Das sind so viele wie noch nie, sagt das UN-Flüchtlingshochkommissariat.
Eine bittere Mahnung am
Tag der Menschenrechte
(GA 12.12.11)
Der Verein "MediNetzBonn" stellt sich
und seine Ziele in der Brotfabrik vor.
Deutschland bezahlt ausländische Beamte für Hilfe bei Abschiebungen
(SZ, 05.11.)
Wer keinen Pass hat, kann nicht
abgeschoben werden, deshalb tragen viele Flüchtlinge keine Dokumente bei
sich. Der Fall des Asylbewerbers John Kanu zeigt,
mit welchen Methoden
deutsche Behörden dennoch eine Abschiebung zu erwirken versuchen: Sie
bezahlen ausländische Beamte,
um Flüchtlingen gültige Dokumente
auszustellen. Mancher erhielt einen Pass, obwohl er das angebliche
Herkunftsland noch nie betreten hat.
Menschenrechtsinstitut begrüßt Wegfall der Übermittlungspflicht für Schulen und
Kindertagesstätten im Aufenthaltsgesetz (30.06.)
Deutscher Ärztetag 2010 fordert Einführung eines anonymen Krankenscheins für
Menschen ohne Papiere
Bonner
Verein setzt sich für Flüchtlinge ohne Papiere ein
MediNetzBonn vermittelt medizinische Behandlung für
Flüchtlinge ohne gültigen Aufenthaltstitel
Medizinische
Hilfe für die Unsichtbaren
Bericht über MediNetzBonn (Rheinzeitung 19.03.)
Angst
als ständiger Begleiter
Menschen ohne Papiere in Köln/Bonn
(Kölner Stadt-Anzeiger, 18.02.)
STUDIEN / BERICHTE / DOKUMENTE
„Menschen ohne Papiere“
von der Tagung „Deutschland – Zuflucht für Flüchtlinge?“
Impulsreferat im Rahmen der Bonner Buchmesse Migration (19.11.09) Referat
hier
Das Recht auf Gesundheitsversorgung ist ein
Menschenrecht
„Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“
Vortrag im Seminar Internationale Migration im Geographischen Institut Bonn am 28.11.2011
Hier
Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere aus ila 250 Schwerpunkt: Ohne
Papiere
Aktuelle Literaturliste Menschen
ohne Aufenthaltsstatus Hier
Solidarität mit Kindern ohne Aufenthaltsstatus
In Bonn gilt seit dem 28.4.2005 die „dringende
Empfehlung“ der Stadt an die Träger von Kindergärten, sich
bei der Anmeldung von Kindern Pässe,
Meldebescheinigung oder
vergleichbare
Dokumente vorlegen zu lassen. Dies soll die
Feststellung ‚illegaler’ Kinder und Eltern ermöglichen,
deren Namen dann
an die Ausländerbehörde weitergeleitet werden
sollen. Mehr
Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere
aus ila
250 Schwerpunkt: Ohne Papiere